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Hengstfohlen 2008 geboren

Vater
Greyhound Man (AQHA 3755455)
Rasse: Quarter Horse
Geb.: 1998
Farbe: Sorrel

Seine Abstammung (Peppy San, Hollywood Man, Topsail Cody)

Mutter
Peppys Truckin Lady( AQHA 3568831)

Abstammung Easy Jet , Mr Trucka Jet, Jet Too, Hi Jet Girl, Peppy Brooks, Mr San Peppy

mailto:pferde@western-checkpoint.de


 

Quarter Horse Fohlen 01.04.08

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Mr. Trucka Jet

Quarter Horse: Easy Jet - Undoubtedly one of the greatest juveniles in the history of Quarter Horse racing, Easy Jet won nine stakes races as a two-year-old in 1969, including the All American Futurity. An earner of $445,723 on the track, Easy Jet moved his success to the breeding shed as well, siring the earners of more than $26.2 million, including 145 stakes winners. His most notable offspring include 1974 All American Futurity winner Easy Date, 1979 All American Futurity winner Pie In The Sky, and 1985 All American Futurity winner Mr. Trucka Jet.


Easy Jet

Easy Jet, eines der großartigsten Rennpferde aller Zeiten!
Berühmte Quarter Horses & Vererber
Aus Western News 2/2004 Seite Eine Serie für QH-Züchter & Fans
Übersetzung & Bearbeitung: Heinz Langer
Walter Merrick aus Sayre, Oklahoma, war mehr als 60 Jahre lang bekannt als einer der wahren Könige der Quarter Horse-Zucht. Dazu trug auch für eine Reihe von Jahren sein Hengst Easy Jet bei.
Easy Jet wurde am 12. Jänner 1967 auf einer Ranch in Quanah, Texas, die Merrick gemietet hatte, geboren. Zum Ende der Mietdauer verlud Merrick den Hengst und brachte ihn auf seine Ranch in Sayre.
Merrick sah vom ersten Moment an die Qualitäten dieses sorrel-farbenen Hengstfohlens mit der weißen Blesse. Und wenn es in den Staaten jemanden gab, der die Qualität eines Pferdes auf den ersten Blick einschätzen konnte, so war es zweifellos Walter Merrick.
Merrick wurde Anfang des 20. Jahrhunderts geboren. Er wuchs als Cowboy auf, zusammen mit Pferden und Rindern. Er bevorzugte vor allem Schnelligkeit bei einem Pferd, und in den frühen 30er-Jahren gewann er jedes Rennen, bei dem er startete. 1936 kaufte er einen Hengst namens Midnight Jr., über den wir im Rahmen dieser Serie bereits berichtet haben.
Damit startete Merrick eine der längsten und illustersten Züchterkarrieren unter allen Mitgliedern der Quarter Horse Racing-Industrie. Sein Name stand im Zusammenhang mit Pferden wie Grey Badger II, Bob´s Folly, Tonto Bars Hank und zahllosen anderen berühmten Quarter Horses. 1951 geriet er mitten in eine Kontroverse mit anderen namhaften Züchtern, als er Three Bars (TB) als Deckhengst von Sid Vail mietete. Ein Großteil der QH-Welt sträubte sich gegen den Einfluss von Vollblut (TB) in ihren Short Horse-Bestand. Doch Merrick blieb standhaft. Er züchtete zwar nicht nur mit Three Bars, führte dem Thoroughbred-Hengst aber einige seiner besten Stute zu. Eine davon war Lena Valenti.
Aus einer dieser Anpaarungen zwischen Lena Valenti und Three Bars ging Lena´s Bar hervor, über die wir in der WN-Ausgabe 1/04 berichteten. Lena´s Bar, 1954 geboren, wurde ein außergewöhnliches Rennpferd und gebar auch außerordentliche Fohlen.
Nachdem sie von Jet Deck gedeckt war, brachte sie im Jänner 1967 Easy Jet zur Welt. Lena´s Bar starb bald danach an einer schweren Infektion.
Merrick liebte Easy Jet, obwohl er es an Schönheit mit seinem Vollbruder Jet Smooth nicht aufnehmen konnte. „Er war niemals ein besonders feines Pferd“, sagte Merrick, „aber er war groß, stark und korrekt gebaut und hatte eine enorm gute Knochenstruktur, was darauf schließen ließ, dass er besonders belastbar war und Druck standhalten konnte.
Der große Junghengst gedieh prächtig, wurde immer größer und stärker und war immer in Bewegung, selbst wenn er auch nur seine Weidekumpane drangsalierte und jagte.
Merrick ließ Easy Jet bereits als Jährling gegen Jet Smooth die 350 Yards laufen und Easy Jet gewann. Er ließ den großen Junghengst bei einem Jährlingsrennen auf den Blue Ribbon Downs in Sallisaw, Oklahoma, laufen und Easy Jet gewann. All seine nervöse Energie hatte er in Speed umgesetzt.
Es gab einige Leute, die Merrick kritisierten, weil er Easy Jet bei außerordentlich vielen Zweijährigen-Rennen starten ließ. Doch der Junghengst lief 26 Rennen, von denen er 22 gewann, darunter das All American in Kansas, Sunland Falls, Columbus Tripple Crown und die All American Quarter Horse Congress Futurities. Er wurde World Champion Quarter Running Horse, Champion Stallion und Champion 2-year-old Colt. Besonders zu vermerken ist, dass kaum je ein Zweijähriger World Champion Racing wurde.
Merrick erklärte, dass ihn rennen zu lassen, die beste Methode war, mit Easy Jet fertig zu werden. „Er hatte so viel Energie, genau so viel, wie er als Fohlen hatte. Es war ein Qual, ihn im Schritt an der Hand zu führen. All diese Energie musste irgendwohin, und so war der beste Weg, ihn in den Griff zu kriegen, ihn einfach rennen zu lassen, so dass er sich so richtig austoben konnte.“ Der Hengst war so quicklebendig und schnell, dass er einen Reiter, der nicht aufpasste, leicht absetzen konnte.
Nach der ersten Zuchtperiode kam Easy Jet 1970 zurück auf die Rennbahn. Er wurde Champion Quarter Horse Running Stallion und Champion Quarter Running 3-year-old Colt. Als Dreijähriger gewann er von 38 offiziellen Starts 27 erste, 7 zweite und 2 dritte Plätze mit einer Gewinnsumme von $ 445.721. Nur zweimal während seiner Rennkarriere, bei der Walter Merrick immer an seiner Seite war, erreichte der Hengst nicht einen der Spitzenplätze.
In einem Artikel im The Quarter Horse Journal von 1971 schrieb AQHA Direktor Don Essay folgendes Statement über Easy Jet: „Dieser außergewöhnliche Hengst hat sich einen bleibenden Platz in der Geschichte der Quarter Horse-Industrie erworben. Wir sind stolz auf ihn, und wenn er sich in der Zucht einen ähnlichen Namen macht wie im Renngeschehen, steht ihm noch eine große, große Zukunft bevor.“
Rückblickend stellen diese Worte die größte Untertreibung des Jahrhunderts dar. Easy Jet wurde ein absoluter Top Sire der Quarter Horse-Zucht.
1971 ging Merrick eine 50 zu 50 Partnerschaft mit Joe McDermott ein, die beide Hengste, Easy Jet und Jet Smooth, betraf. 1973 stand Easy Jet bereits auf der AQHA Leading Sire-Liste und seine Decktaxe war von $ 2.000 auf $ 5.000 angestiegen.
1976 verkauften Merrick und McDermott Easy Jet für 3,5 Millionen Dollar an die Buena Suerte Ranch in Roswell, New Mexico. Wenige Monate später verunglückten die beiden Inhaber der Ranch bei einem Flugzeugabsturz tödlich. Daraufhin kaufte Merrick 51% an der Ranch und Easy Jet zurück. Er war inzwischen auch eine Partnerschaft mit der bekannten Pferdezüchterin Harriet Peckham und dem Tierarzt Leonard Blach, D.V.M. eingegangen.
1980 war die Decktaxe von Easy Jet auf $ 30.000 angestiegen. Kurz darauf wurde der Hengst für einen Gesamtwert von 30 Millionen Dollar syndikatisiert, wobei 50 Teilhaber mit je 600.000 Dollar genannt waren.
1988 geriet Merrick in finanzielle Schwierigkeiten und verkaufte Easy Jet an Roy Young aus Helmet, Kalifornien.
Am 28. September 1989 kam Easy Jet in den Besitz von Mark Allen und seinem Vater Bill Allen, einem reichen Geschäftsmann aus Alaska. Zwei Monate später übernahm die Merrick-Allen Joint Venture den Fuchshengst. Easy Jet stand von nun ab auf der Lazy E Ranch in Guthrie, Oklahoma, im Deckeinsatz, wo er schlussendlich wegen einer chronischen Lahmheit als 25-jähriger eingeschläfert werden musste.
Easy Jets Nachzucht spricht in der Quarter Horse Racing-Welt für sich selbst. Seine erste Stakes-Siegerin 1973 hieß Our Jet. Die Stute stammte aus seiner ersten Decksaison 1971. Gleichaltrig war Easy Mable, die die West Texas Futurity gewann. Produkte der zweiten Decksaison waren Easy Six und Easy Date. Letztere wurde 1975 World Champion Quarter Running Horse. Sie gewann $ 850.000. Als sie 1974 die All American Futurity gewann, wurde Easy Jet zum ersten All American Winner, der wiederum einen All American Winner gezeugt hatte.
Pie In The Sky wurde 1979 sein zweiter All American-Sieger und als Dritter gewann 1985 Mr Trucka Jet. So blieb Easy Jet bis heute der einzige All American-Sieger, der selbst drei All American Winner zeugte.
Easy Jets direkte Nachkommen haben bis 1993 insgesamt mehr als 25 Millionen Dollar an Preisgeldern eingelaufen. Unter den mehr als 1500 Pferden, die mit ROM ausgezeichnet waren, befanden sich allein 143 mit einem Speed Index von über 100.
Easy Jets Söhne und Töchter errangen 14 Champion-Titel, darunter 9 World Champions namens Easy Date, Pie In The Sky, My Easy Credit, Easy Angel, Easily Smashed, Extra Easy und Megahertz.
Easy Jet wird in den AQHA-Listen als All-Time Leading Sire of Sires, All-Time Leading Broodmare Sire, All-Time Leading Sire of ROM Qualifiers, All-Time Leading Sire of Stakes Winners, All-Time Leading Sire of Stakes Qualifiers, All-Time Leading Sire of Stake Performers und All-Time Leading Sire of AAA/AAAT Horses geführt!
Easy Jet wurde nach seinem Tod 1992 auf der Lazy E Ranch in Guthrie beerdigt.
Walter Merrick sagte über sein Verhältnis zu Easy Jet: „Ich werde nie in der Lage sein zu erklären, was Easy Jet für mich und meine Familie bedeutete. Er hatte soviel Herz, so viel Klasse und so viel Stolz. Es wird nie wieder einen wie ihn geben!“
2.) Pedigree:
Top Deck (TB)
Moon Deck
Moonlight Night
Jet Deck
Barred
Miss Night Bar
Belle of Midnight
Easy Jet (1967 - 1992)
Percentage
Three Bars
Myrtle Dee
Lena´s Bar (TB)
Gray Dream
Lena Valenti
Perhobo
3.) Frontalansicht von Easy Jet. Beachtlich - sein gutes Fundament und seine kurzen Röhren. Er hatte ein Stockmaß von 1,52m und wog ungefähr 650 kg.
4.) Die Rückansicht von Easy Jet zeigt seine gewaltige Hinterhand, aus der er seinen unglaublichen Speed entwickelte.
5.) My Easy Credit, geb. 1974, v. Easy Jet, aus der Kits Charge Act, von Diamond Charge, Preisgeld $ 502.504; 1977 Champion Quarter Running 3-year-old Colt. Dieses Foto macht deutlich, wie unverwechselbar Easy Jet seine körperlichen Qualitäten an seine Nachkommen vererbte.
6.) Real Easy Jet, ein 1975 geborener Sohn von Easy Jet, aus der Real Dish (TB). Der Hengst hatte den unglaublichen Speed Index von 101 und gewann in nur zwei Rennsaisonen $ 153.833.


 




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